• Berichte

    Theologen in der Romandie lancieren das Projekt einer evangelischen Fachhochschule. Sie reagieren damit auf die Krise der Pfarrerausbildung in der Westschweiz. Im Mai hat die Gruppe das Konzept einer Haute école de théologie protestante (HET-PRO) zu Papier gebracht. Nun soll es in Kirche und Öffentlichkeit diskutiert werden.

    In die Ehe investieren lohnt sich. Der Paarforscher Prof. Guy Bodenmann hat am 2. Juni 2012 in Zürich Wege zur nachhaltigen Pflege der Partnerschaft aufgezeigt. Die Tagung „schlug den Bogen von der Kunst, die Ehe prickelnd zu gestalten, zu Kirchgemeinden, die Familien kreativ beistehen. „Laut Bodenmann nimmt die Zufriedenheit von Paaren durch Entfremdung und zunehmende Leere ab. Fliegen die Kinder aus, kommt es besonders auf den Willen zum Zusammenbleiben an.
    „Längerfristige Liebe erfordert ein dreifaches Commitment“, sagte der Paarberater: sexuelle Treue, den Vorsatz der emotionalen Nähe und eine Einstellung, die dem Erhalt der Beziehung dient. Entscheidend sei gehaltvolle, gemeinsam verbrachte Zeit, die das Wir-Gefühl stärkt. Arbeiten zur Stärkung von Ehen und Familien wurden in fünf Workshops vorgestellt. Pfr. Dr. Christoph Monsch und seine Frau Cornelia legten ein Konzept für die Eheseelsorge dar.

    Evangelisieren lebt von der Freude an Gott; ihr entspringt das Mitteilen. Die Gemeinschaft der Christen wirkt mit Liebe und Gerechtigkeit missionarisch. „"Es kommt darauf an, mit Jesus in Bewegung zu sein, on the move"“, sagte der Chicagoer Pastor Otis Moss III an einer Tagung der Zürcher Landeskirche.

    Das frohe Mit- und Nebeneinander von Alten und Jungen ist seit Urzeiten ein Bild fürs Glück. Wie kommt dieses Glück zu den Menschen? Die Kirchen suchen neue Wege.

    Glaubenskurse machen es möglich, Unbekanntes zu entdecken, mit anderen unterwegs zu sein und existentiellen Fragen auf den Grund zu gehen. Kirchgemeinden landauf landab machen positive Erfahrungen mit ihren Angeboten. Die Schweizer Landeskirchen könnten von den deutschen lernen. Eine Übersicht.

    Verantwortungsträger haben über den Tag hinaus zu blicken. Das erste Forum christlicher Führungskräfte am 23./24. März in Bern bot geerdete Impulse zum werteorientierten Handeln. „"Chefsein und Christsein:– das beisst sich zuweilen"“, sagte SEK-Ratspräsident Gottfried Locher.

    Die Diakonischen Hausgemeinschaften Riehen sind mit dem deutschen „"Christlichen Gesundheitspreis"“ ausgezeichnet worden. Die Leiter Thomas und Irene Widmer-Huber nahmen die Auszeichnung am 24. März anlässlich des dritten Gesundheitskongresses in Kassel entgegen. 

    Wie bringen Christen in die Gesellschaft ein, was sie leitet und motiviert? Um den glaubwürdigen und nachhaltigen Einsatz für christliche Werte ging es an den Zürcher Kirchenpflegetagungen 2012. SEK-Ratspräsident Gottfried Locher rief die Teilnehmenden auf, bei Christus Orientierung zu suchen und sich auf die Vermittlung von Glaubensinhalten zu konzentrieren.

    Kommt Gott neu zum Zug, nachdem die Kirchen in der Gesellschaft an Autorität eingebüsst haben? Wie sind die biblischen Aussagen von Gottes Allmacht und Gewalt und vom auf Gewalt verzichtenden Handeln Jesu heute zu lesen? Die Arbeitsgemeinschaft für biblisch erneuerte Theologie (AfbeT) suchte in Olten Chancen in der postmodernen Schwäche der Institutionen.

    Bei Wertedebatten in der säkularen Gesellschaft finden sich Evangelikale und Vertreter der katholischen Kirche regelmässig auf derselben Seite. Nach einer Analyse des deutschen Theologen Reinhard Hempelmann nehmen sie einander neu wahr. Das Netzwerk «Miteinander für Europa»“ verbindet evangelische und katholische Bewegungen.

    Seiten