• Berichte

    Was tun wir am Ende? Beten? Ende Juni sind die letzten Vorträge der Freiburger Studientage 2020 «Wachet und betet» ins Internet gestellt worden. In ihnen wird der tragende Grund für das Handeln des Christen sichtbar.

    Suchen wir Gott – oder Erfahrungen? Der Begriff Spiritualität ruft der Frage. Das betende Lesen der Schrift und das Unterscheiden der Geister sind von Christen alter Zeit zu lernen. Ökumene bedarf der Busse und der Demut. Müssen auch kollektive Identitäten wie ein Weizenkorn sterben? – Fünf Resumés von Freiburger Vorträgen.

    Die erste nationale Synode der Reformierten gab keine Signale zur geistlichen Bewältigung der Corona-Krise. Die Rücktritte von Gottfried Locher und Sabine Brändlin und die Vorwürfe gegen ihn haben die Kirchenleitung erschüttert. Locher und Brändlin hatten ein Verhältnis.

    Wir reden gern von Erneuerung. Was wir darunter verstehen, hängt auch von unserem Verständnis von Entwicklung ab. Ein Essay.

    Wie gehen Theologie und Gebet zusammen? «Wir glauben das, was wir beten», schreibt Peter Bouteneff, Referent an den Freiburger Studientagen 2020. Theologie solle betend betrieben werden. Doch es hilft, «uns der theologischen Erfahrung und der Weisheit von Menschen auszusetzen, die vor uns schon jahrhundertelang gelehrt und gebetet haben».

    An Pfingsten kann Gottesdienst in den Kirchen gefeiert werden. Doch das Fest des Heiligen Geistes findet Anno Domini 2020 stark eingeschränkt statt. Die Gottesdienstbesucher stehen vor der Alternative, Liedstrophen mitzusprechen oder die Melodien zu summen. Aufs Abendmahl ist zu verzichten. Manche Kirchgemeinden bleiben vorerst online.

    Im Corona-Jahr 2020 müssen die Schweizer Reformierten den Vorsitz ihrer Kirchengemeinschaft neu bestellen. Mit dem Rücktritt von Gottfried Locher kompliziert sich der Start der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz zusätzlich.

    Lernen wir in Corona-Zeiten wieder (anders) beten? Die ersten Vorträge der Freiburger Studientage 2020 sind online: Ratschläge für ein ehrliches Beten, das nicht überfordert, christologisch reflektierte Betrachtungen zu Gethsemane, ein Abstecher nach Kues und ein Besuch bei Anselm von Canterbury.

    Keine Gottesdienste in den Kirchen bis Anfang Juni: Das Versammlungsverbot bleibt vorerst in Kraft. Vor Ort wird vielfältig auf die schweren Einschränkungen reagiert. In der medialen Öffentlichkeit treten die Landeskirchen kaum in Erscheinung. Weisen sie in der Krise über den säkularen Horizont hinaus?

    Als Messias verstand sich Jesus. Dies bestimmte sein Wirken im jüdischen Volk unter römischer Herrschaft. Wie der Mann aus Nazareth in dieser Gewissheit seinen Weg fand und Gottes Herrschaft proklamierte, zeichnet Rainer Riesner in einem grossen Buch gültig nach.      

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