• Berichte

    Die Reformierten sind im Verständnis der Ehe uneins. An der Sommer-Abgeordnetenversammlung des Kirchenbunds wurden Positionen bezogen und Wege in die Zukunft gesucht.

    Die Theologie hat ihre ureigene Aufgabe, die wichtigsten Fragen des Lebens von Gott her zu beleuchten, neu aufzugreifen, um wieder Gewicht in der Gesellschaft zu erlangen. Ein Manifest zur Erneuerung der Theologie wurde an den sechsten Studientagen in Freiburg vorgestellt und vom weltbekannten Theologen Miroslav Volf erläutert.

    Die Abgeordneten des Kirchenbundes diskutieren an ihrer nächsten Versammlung, die vom 17. bis 19. Juni in Winterthur stattfindet, wie sich die Reformierten in den aktuellen Auseinandersetzungen zu Ehe und Familie, Fortpflanzung und Adoption stellen sollen.

    Vor hundert Jahren erschien Karl Barths tiefschürfende Auslegung des Römerbriefs. Der Schweizer Pfarrer wurde zum international wegweisenden Theologen. Niklaus Peter skizziert den Weg Barths und deutet auf die Aktualität seines Werks.

    Ohne Bibel und jüdisch-christliche Tradition sind die Menschenwürde und die Gleichheit der Menschen – zentral für den säkularen Rechtsstaat – nicht angemessen zu verstehen, kaum nachhaltig zu begründen. Dies machte die deutsche Politikwissenschaftlerin Tine Stein in Zürich deutlich.

    Die Faszination der Jugendarbeit war am Samstag, 16. März 2019, in Suhr mit Händen zu greifen. Damit die Akteure kreativ bleiben, haben sie den Blick auf Christus zu richten und auf sich selbst acht zu geben.

    Die gesellschaftlichen Megatrends schütteln die Kirche durch. Ist sie (auch sonst) richtig in Bewegung? An einer Tagung prüfte die Berner Landeskirche Entwicklungsmodelle und suchte zukunftsträchtige Ansätze fürs kirchliche Leben.

    Eine Zürcher Ausstellung zum Reformationsjubiläum zeigt, was der Drucker Christoffel Froschauer zur Ausbreitung von Zwinglis Gedanken beitrug. Was im Städtchen an der Limmat geschah, gewann durch die Flugschriften des Predigers innert kurzem Bedeutung weit über die Grenzen der Eidgenossenschaft hinaus.

    Unter dem Titel «A Dynamic Church» fand in der Basler Gellertkirche am 16. Februar zum zweiten Mal ein Studientag mit Graham Tomlin, Bischof von Kensington, statt. Er steht für den Aufbruch in der Anglikanischen Kirche.

    Wie kann das Evangelium in der spätmodernen Gesellschaft wieder leuchten, die Kirche aufleben? Während Europa daran sei, sich auf ein ungeheures Experiment einzulassen, wirkten protestantische Kirchen weithin kraftlos und mit sich selbst beschäftigt, sagte der Kirchenhistoriker Armin Sierszyn in einem Vortrag. Doch «das Wort Gottes macht Kirche neu.»

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