• Berichte

    «Christliche Kirche ist immer bekennende Kirche –– oder sie ist sterbende Kirche.»“ Mit einer Predigt über das Apostolische Glaubensbekenntnis schloss Armin Sierszyn am Sonntag, 29. September, in Riehen sein Wirken als Prorektor der STH Basel ab.

    Die Schweiz gab es noch nicht, als vor 1200 Jahren die epochale Herrschaft Karls des Grossen endete. Das Landesmuseum in Zürich zeigt in seiner Ausstellung über den Frankenkönig, wie Religion, Kultur und Politik am Eingang zum Mittelalter zusammengingen und Europa Gestalt annahm.

    Mit Saiten, Pfeifen, Hörnern und Stimmen will Gott gelobt werden. Aber wie? Dass die Kirche mit populärer Musik und Worship gewinnt, wird bestritten. Experimentierfreudige Kirchgemeinden ringen mit einer Flut neuer Songs. Profilierte Vertreter der Szene legten am 7. September 2013 ihre Vorstellungen dar. Und musizierten miteinander. „
    Der St. Galler Musiker Andreas Hausammann bezeichnete Populäre Kirchenmusik als Herausforderung und Chance: Es gelte die Palette der Ausdrucksmittel zu verbreitern und die kirchenmusikalische Tradition fortzuführen. Exponenten der Berner Kirchenmusikszene regten die Begegnung verschiedener Klänge und Stile an: „"Pole zusammenziehen, die einander oft nicht suchen"“, wie der Liedermacher Markus Dolder sagte.

    Der Pfarrer der Gellertkirche in Basel, Roger Rohner, ist am 9. September 2013 völlig unerwartet verstorben. Am Vortag hatte er über Hiob gepredigt und gefragt: «Wie kann Gott so etwas zulassen? Was ist das für ein Gott?»“ Das LKF drückt der Familie sein Beileid aus.

    Wie kommt die Zürcher Landeskirche zu weniger und grösseren Kirchgemeinden? Die Frage nach Chancen und Risiken einer Strukturreform beherrscht die Kirche. Was wird aus der Gemeindeautonomie? Im Frühjahr fanden sechs Regionalkonferenzen statt.

     

    Die Abgeordneten des SEK fordern den Bundesrat in einer Resolution auf, sich für verfolgte und diskriminierte Christen besonders im Nahen Osten einzusetzen. An ihrer Sommerversammlung ging es auch um die Taufe und den gemeinsamen Auftritt in der Öffentlichkeit.

    Die Hoffnung aufs ewige Leben macht froh und gibt in allen Umständen Mut. Denn Gott hat die Initiative ergriffen, um den Riss in der Schöpfung zu heilen. Christian Stettler betonte am 8. Juni 2013 in Zürich, dass der Schöpfer daran ist, seine Welt zu erneuern. Wer ihm dies zutraut, hat Trost im Leiden und Sterben. Auf die Auferstehung von Jesus gründen wir unsere Hoffnung für Endgericht und Ewigkeit.
    An Ostern begann mit der Auferweckung Jesu die neue Schöpfung. Bei ihrem endgültigen Durchbruch werden die Toten leiblich auferstehen. Martina Holder schilderte, wie die Hospiz- und Palliativ-Pionierin Cicely Saunders um das geistliche Wohl für Sterbende rang. In den Workshops ging es um Hoffnung aufs ewige Leben im Kinderspital, in der Begleitung von Trauernden, bei Abdankungen und im Alltag.

    Der Rat des SEK hat den Entwurf einer neuen Verfassung in die Vernehmlassung gesandt. Die reformierten Kirchen sollen sich enger verbinden und gemeinsam in die Öffentlichkeit treten.
    Das LKF nimmt in der Konsultation Stellung und wünscht eine Stärkung der Einheit der Evangelischen in der Schweiz.

    Durch den Reformprozess KirchGemeindePlus sollen bis 2018 im Kanton Zürich Kirchgemeinden mit 5000-7000 Mitgliedern entstehen. An fünf Regionalkonferenzen ist der Kirchenrat mit Kirchenpflegern, PfarrerInnen und Diakonen ins Gespräch eingetreten. Vorerst sind die Gemeinden aufgerufen, intensiv über Strukturen zu diskutieren, ohne die Inhalte zu vergessen.

    Wie bleiben Christen im tiefgreifenden kulturellen Umbruch Christen? «Es ist kein gemeinsames, verbindendes Reden von Gott da», konstatiert“ der Theologe und Religionsphilosoph Ingolf U. Dalferth. Wie besteht da Kirche? Dalferth ist überzeugt, dass die Theologie von Gott zu reden hat, um Antworten zu geben. Und führt das im grossen sechsteiligen Interview aus.

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