• Berichte

    „«Auf dem Markt der Möglichkeiten überlebt, wer Profil zeigt. Ist das Wort der Kirche wiedererkennbar und profiliert, wird es auffallen und ankommen.»“ Dies schreibt der Zürcher Kirchenrat in seinen Legislaturzielen 2012-2016.

    Miteinander bringen Christen den Glauben zum Ausdruck: Weltweit sprechen sie im Gottesdienst das Bekenntnis. Nicht so die Schweizer Reformierten, die seit dem 19. Jahrhundert ohne verbindendes Bekenntnis auskommen. Der Kirchenbund will nach einer Vernehmlassung vorerst das Gespräch über Glaubensinhalte fördern.

    Das Nationale Forschungsprogramm NFP 58 «„Religionsgemeinschaften, Staat und Gesellschaft» hat sich mit dem Verhältnis von Säkularität und religiöser Vielfalt befasst. Je mehr Schweizer sich von den Kirchen distanzieren, desto mehr wächst der Einfluss der Medien, die Negatives betonen und Sachverhalte überspitzen.

    Theologen in der Romandie lancieren das Projekt einer evangelischen Fachhochschule. Sie reagieren damit auf die Krise der Pfarrerausbildung in der Westschweiz. Im Mai hat die Gruppe das Konzept einer Haute école de théologie protestante (HET-PRO) zu Papier gebracht. Nun soll es in Kirche und Öffentlichkeit diskutiert werden.

    In die Ehe investieren lohnt sich. Der Paarforscher Prof. Guy Bodenmann hat am 2. Juni 2012 in Zürich Wege zur nachhaltigen Pflege der Partnerschaft aufgezeigt. Die Tagung „schlug den Bogen von der Kunst, die Ehe prickelnd zu gestalten, zu Kirchgemeinden, die Familien kreativ beistehen. „Laut Bodenmann nimmt die Zufriedenheit von Paaren durch Entfremdung und zunehmende Leere ab. Fliegen die Kinder aus, kommt es besonders auf den Willen zum Zusammenbleiben an.
    „Längerfristige Liebe erfordert ein dreifaches Commitment“, sagte der Paarberater: sexuelle Treue, den Vorsatz der emotionalen Nähe und eine Einstellung, die dem Erhalt der Beziehung dient. Entscheidend sei gehaltvolle, gemeinsam verbrachte Zeit, die das Wir-Gefühl stärkt. Arbeiten zur Stärkung von Ehen und Familien wurden in fünf Workshops vorgestellt. Pfr. Dr. Christoph Monsch und seine Frau Cornelia legten ein Konzept für die Eheseelsorge dar.

    Evangelisieren lebt von der Freude an Gott; ihr entspringt das Mitteilen. Die Gemeinschaft der Christen wirkt mit Liebe und Gerechtigkeit missionarisch. „"Es kommt darauf an, mit Jesus in Bewegung zu sein, on the move"“, sagte der Chicagoer Pastor Otis Moss III an einer Tagung der Zürcher Landeskirche.

    Das frohe Mit- und Nebeneinander von Alten und Jungen ist seit Urzeiten ein Bild fürs Glück. Wie kommt dieses Glück zu den Menschen? Die Kirchen suchen neue Wege.

    Glaubenskurse machen es möglich, Unbekanntes zu entdecken, mit anderen unterwegs zu sein und existentiellen Fragen auf den Grund zu gehen. Kirchgemeinden landauf landab machen positive Erfahrungen mit ihren Angeboten. Die Schweizer Landeskirchen könnten von den deutschen lernen. Eine Übersicht.

    Verantwortungsträger haben über den Tag hinaus zu blicken. Das erste Forum christlicher Führungskräfte am 23./24. März in Bern bot geerdete Impulse zum werteorientierten Handeln. „"Chefsein und Christsein:– das beisst sich zuweilen"“, sagte SEK-Ratspräsident Gottfried Locher.

    Die Diakonischen Hausgemeinschaften Riehen sind mit dem deutschen „"Christlichen Gesundheitspreis"“ ausgezeichnet worden. Die Leiter Thomas und Irene Widmer-Huber nahmen die Auszeichnung am 24. März anlässlich des dritten Gesundheitskongresses in Kassel entgegen. 

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