• Berichte

    Mit dem Zeugnis von der Auferstehung ist die Glaubwürdigkeit der Kirche verbunden. Gottfried Locher, seit Januar Ratspräsident des SEK, äussert sich im LKF-Gespräch zum Schock am Ostermorgen, zum Kirchenjahr als Alternativentwurf, zu religiös distanzierten Schweizern und dem Bindestrich evangelisch-reformiert.

    Am 15. März hat die Zürcher Kirchensynode den Thalwiler Pfarrer Michel Müller zum Kirchenratspräsidenten gewählt. Er folgt auf Ruedi Reich in einer Zeit, da die Kirche Zwinglis in mancher Hinsicht an der Schwelle steht.

    Anerkennung in Liebe ist ein Schlüssel, wenn die Reformierten sich neu zu verstehen üben. Christen in verbindlicher Gemeinschaft, evangelische Ordensgemeinschaften und Bewegungen geben wesentliche Impulse für die Erneuerung der Kirche. Ihrem Potenzial haben das Landeskirchen-Forum und das Forum Evangelischer Ordensgemeinschaften der Schweiz am 5. Februar 2011 in Basel nachgespürt.
    Familie sei die Grundstruktur von Kirche“, sagte der Basler Kirchenratspräsident Lukas Kundert. In der Krise der Institutionen Kirche und Familie haben die Kirchen mehr Grund, Kommunitäten einzuschliessen und zu fördern, da sie den Glauben «„lokal verdichtet»“ gemeinsam leben. Dies führte Sr. Doris Kellerhals, Oberin der Riehener Diakonissen, in einem Vortrag aus. Workshops brachten den Reichtum gemeinschaftlichen Lebens zum Ausdruck.

    Wenn wir Heilung brauchen, dann eigentlich von Angst. Kirche ist dazu da, das Sehnen nach dem Heilwerden zu stillen. Der Wiener katholische Theologe Paul M. Zulehner äussert sich im LKF-Gespräch über den Auftrag der Kirche in der Gesellschaft, Burnout, wohltuende Wertschätzung und spirituell Suchende.

    Wie ermächtigt Christus die Kirche, ihre Sendung zu leben und den Auftrag umfassender zu erfüllen, den er ihr gegeben hat? Die Frage stand Mitte Januar 2011 im Zentrum einer theologischen Tagung im Aargau.

    Das Jahr 2010 stand im Zeichen von Übergang und Ernüchterung. Der Rat des Kirchenbunds, den 25 Kantonalkirchen und die Methodisten bilden, wurde neu bestellt. Nach 12 Jahren gab Thomas Wipf den Vorsitz des SEK-Rats ab. Die Fragen zur „«Zukunft der Reformierten»“ gewannen mit der Studie von Jörg Stolz Brisanz.

    Hat es eine christliche Schweiz gegeben? Und: Wenn die christliche Prägung des Landes sich weiter auflöst, was dann? Mit den Fragen befasste sich das Leiterforum der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA in Männedorf Mitte Dezember.

    „Christlicher Glaube ist Christusglaube, nicht allgemeine Religiosität.“ Dies hält Pfr. Ruedi Reich in seinem zeugnishaften Beitrag zum neuen TVZ-Buch «„Was der Mensch braucht“» fest. Reich ist wegen einer schweren Krankheit auf Ende Jahr als Zürcher Kirchenratspräsident zurückgetreten.

    Kirche für das postmoderne Europa, bedrängte Kirche im Nahen Osten, Kirche für Gemeindemüde und theologische Ausbildung im pluralistischen Umfeld: vier neue Bücher stellen Horizonte und Herausforderungen vor Augen. Die Krise der Theologie an den welschen Universitäten fordert laut Shafique Keshavjee die Kirchen heraus, sich der Pfarrerausbildung anzunehmen.

    Die Abgeordneten der Mitgliedkirchen des SEK haben am 8. November den Rat für die nächsten vier Jahre gewählt. In einer Feier für die abtretenden Ratsmitglieder verdankten prominente Gäste, unter ihnen Wolfgang Huber, das Wirken von Ratspräsident Thomas Wipf in der Schweiz und Europa.

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