• Berichte

    Die dritte Missionssynode von mission 21 wurde am Sonntag, 20. Juni, mit einem Festgottesdienst im Zürcher Grossmünster, den das Fernsehen übertrug, und einem bunten Missionsfest abgeschlossen. 45 Delegierte aus vier Kontinenten hatten seit Mittwoch über die Arbeit im Netzwerk beraten.

    Die St. Galler Kirche will Kinder und Jugendliche geistlich begleiten und sie hinführen zum «„erwachsenen Christenleben“». Am 28. Juni diskutierte die Synode ein Konzept des Kirchenrats. Darin plädiert er für altersgerechte Gottesdienste, obligatorische Erlebnistage und die Verbindung von Kinder- und Elternarbeit.

    Die Liebe von Jesus Christus ist allen Menschen zu verkündigen, und dies setzt Anbetung und die Besinnung auf das Wort der Bibel voraus. 100 Jahre nach der epochalen Weltmissionskonferenz von Edinburgh fand in der schottischen Stadt eine Konferenz statt. Für Mission entscheidend wird eine von Hoffnung und Demut erfüllte Grundhaltung sein.

    Gottfried Locher ist von den Abgeordneten des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes SEK als Nachfolger von Thomas Wipf als Ratspräsident gewählt worden. Im zweiten Wahlgang an der Versammlung in Herisau stimmten die Romands für den Berner.

    Im Berner Stade de Suisse trugen Christen aus allen Ecken des Landes einen Blumenstrauss zur Ehre von Jesus Christus, des dienenden Königs, zusammen. Das Fest ging mit zündendem Lobpreis in vier Sprachen, Berichten von Gottes Güte und inspirierenden Appellen über die Bühne. Die Reformierten vertraten Lucien Boder, Judith Pörksen Roder und Pierre Bader.

    Die reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn unterstreichen ihre interreligiöse Offenheit. Sie haben die Kirchenordnung angepasst und das Verhältnis zu Judentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus in der Broschüre «„Begegnung und Dialog der Religionen» dargelegt.

    Die drei Kandidaten fürs Ratspräsidium des Kirchenbundes SEK unterscheiden sich deutlich – auch wenn sie am öffentlichen Hearing in Olten am 8. Mai polierte Konzilianz hervorkehrten. Mit der laufenden Verfassungsrevision und sechs Neuwahlen in diesem Jahr stellen die Reformierten Weichen für die Zukunft.

    Christliche Gemeinden können sich auf viele Weisen erneuern. Beziehungen, Sendungsbewusstsein durch Verkündigung und glaubwürdige Leiter sind zentrale Faktoren. Der dritte Forschungstag des Forschungsinstituts Gemeinde Schweiz (FIGS), der am 8. Mai in Hunzenschwil bei Aarau stattfand, wies über herkömmliche Horizonte hinaus.

    Im April hat der reformierte Singkreis Bäretswil-Bauma Täufergebiete in den USA und Kanada bereist. Eine Première, die Einheimische mit helvetischen Wurzeln tief bewegte und als Brückenschlag empfunden wurde. «Als wären Jahrhunderte getrennter Geschichte weggeschmolzen»“, wie der mennonitische Autor John L. Ruth formulierte.

    Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) werde von aussen „«als Kirche wahrgenommen»“ -– doch die Kompetenz, „«als reformierte Kirche Schweiz aufzutreten»“, fehle ihm faktisch. Dies schreibt der Rat des Kirchenbunds in einem 50-seitigen Bericht zur anstehenden SEK-Verfassungsrevision. Darin plädiert er für mehr Eigengewicht.

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