Berichte

Die Dringlichkeit der Mission wird in den reformierten Kirchen vermehrt erkannt. Wenn Christen schweigen, werden nach dem Wort von Jesus Steine schreien. Das Landeskirchen-Forum machte am 17. März 2018 in Winterthur Mut zum beherzten Weitersagen des Evangeliums. Begeisterung – Begegnung – Befähigung: Die Tagung beleuchtete diverse Facetten des Auftrags.

Deutschschweizer Landeskirchen suchen mit ihren Ortsgemeinden den Weg in die Zukunft. Was tun und vorkehren, einleiten und fördern, wenn es so wie bisher nicht mehr (lange) weiter geht? Alfred Aeppli kommentiert die Prozesse. Darunter ein Überblick über neun Kantonalkirchen.

Die Tagung der Evangelischen Landeskirche Thurgau am 10. Februar 2018 in der Kartause Ittingen stand im Zeichen der Spannungsfelder von Tradition und Innovation sowie von Einheit und Vielfalt. «Wir müssen am Puls der Zeit, aber nicht zeitgeistlastig sein», formulierte eine Gesprächsgruppe.

«Miteinander auf dem Weg» heisst das Schweizer Netzwerk evangelischer und katholischer Bewegungen, Gemeinschaften und Kommunitäten, die seit 18 Jahren Beziehungen pflegen. Das jährliche Treffen in Montmirail am 29. und 30. Januar diente dem Austausch und der Vertiefung.

Werte halten Europa zusammen, doch zeigt die Gemeinschaft zunehmend Risse. Ströme von Migranten sind die jüngste offensichtliche Herausforderung. Eine Tagung in Zürich zeigte auf, wie wenig Einfluss die Kirchen auf die Dynamik der europäischen Integration hatten.

Für die Reformierten stand 2017 im Zeichen des Jubiläums 500 Jahre Reformation – doch ereignete sich neben den Feierlichkeiten einiges von Bedeutung. Das Miteinander der reformierten Kirchen der Schweiz wird neu geordnet. Die Pluralisierung unter säkularen Vorzeichen und hiesige Muslime machten Schlagzeilen.

Quer denken, frei handeln, neu glauben: Die Reformierten der Deutschschweiz haben ein facettenreiches Jubiläumsjahr hinter sich. Die umwälzende Wirkung der Reformation in der Eidgenossenschaft stellte neu die Frage, mit welcher Kraft die Kirche heute unterwegs ist.

Reformation ist nicht abgeschlossen und vergangen, sondern eine Aufgabe und ein Auftrag! An einem Seminartag in Jegenstorf bei Bern zeigte Klaus Douglass auf, wie er an die Hand genommen werden kann: Dankbarkeit für Gottes Gnade, vielfältiges Gebet und Gaben für den Gemeindeaufbau.

Wie gehören Altes und Neues Testament zusammen? Der Zürcher Reformator Heinrich Bullinger fand darauf eine Antwort, die für die Reformierten wegweisend wurde. In einem Vortrag in Bern kam das Schriftverständnis des Gründer-Theologen zur Sprache.

Können kleine Gemeinden ihre Zukunft in die eigenen Hände nehmen? Ein in Neuseeland erprobtes Modell, bei dem Gemeindeteams Pfarrdienste übernehmen, wurde an einer Tagung in Winterthur vorgestellt und diskutiert.

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