Berichte

Die Bildungsdirektoren haben nach der Konsultation zum Lehrplan 21 eine „"gründliche Überarbeitung“" des Entwurfs angeordnet, behalten aber die Ziele und die Struktur bei. Weltanschauliche und religiöse Fragen gehören zu den umstrittensten.

Vergebung ermöglicht Versöhnung und so werden Beziehungen wiederhergestellt. Was kann die Beichte dazu beitragen? Dazu führten die Fokolar-Bewegung und das Landeskirchen-Forum am 15. März 2014 in Frauenfeld gemeinsam eine Tagung durch. Ausgehend von den ersten Christen legte Eva-Maria Faber das Werden des «Sakraments der Versöhnung»“ dar.
Sr. Doris Kellerhals schilderte das Befreiende der Vergebung, die empfangen, gewährt und weitergegeben wird. Und verwies auf Martin Luther: «„Frei, willig und gern soll man beichten.» Die Tagung bot Seelsorge an. Die Workshops brachten Versöhnungserfahrungen und -feiern zur Sprache.

Kirchgemeinden und Freikirchen können sich aufeinander zu bewegen. Dabei kommt es auf persönliche Beziehungen an, betonen der Thurgauer Kirchenratspräsident Wilfried Bührer und Chrischona-Direktor René Winkler. Da und dort werden die Chancen zur Zusammenarbeit genutzt.

In der Kirche erwartet man Harmonie – und dann schlagen Konflikte auf die Stimmung. Ein Neuanfang ist möglich, wenn daraufhin gearbeitet wird. Was es zur Lösung braucht, weiss der Pfarrer, Gemeindebauspezialist und Berater Karl Flückiger aus eigener Erfahrung.

Mit dem Glauben an die Auferstehung Jesu standen die ersten Christen ganz quer zum Strom ihrer Kultur. Dass sie mit ihrer Überzeugung erfolgreich waren und die Gesellschaft transformierten, ist höchst erstaunlich. Der britische Neutestamentler N.T. Wright legt starke Argumente für die Glaubwürdigkeit der neutestamentlichen Berichte vor.

Er herrschte von der Nordsee bis zur Adria. Auch die dünnbesiedelten Gebiete zwischen Bodensee und Genfersee gehörten zum Reich Karls des Grossen. Dem Frankenkönig, der im Januar 814 starb, ging es so sehr um die Festigung seiner Herrschaft wie um den kulturellen und religiösen Aufbau.

Wie gehen die reformierten Kirchen miteinander weiter? Der Rat des Kirchenbundes SEK kam mit seinem Entwurf für eine neue Verfassung vielerorts nicht gut an. An manchen Herbst-Synoden der Kantonalkirchen war der Spardruck zu spüren.

Wie nehmen Christen die Herausforderungen zum geistlichen Kampf an, ohne dem Bösen zu viel Gewicht zu geben? Wolfgang Bittner korrigiert manche verbreiteten Vorstellungen über den Feind Gottes. Er macht Mut, die Bibel vom Sieg von Jesus her zu lesen und so zu beten und zu handeln.

Was können Kirchen und Intellektuelle einander geben? Vor dem SEA-Leiterforum 2013 betonte der Gastreferent Christian Hofreiter: Intellektuelle brauchen Gemeinschaft, Vorbilder und Denkmodelle.

Die reformierte Kirche und die evangelischen Gemeinschaften des Kantons Bern haben in einem Gottesdienst am 17. November eine «Gemeinsame Erklärung»“ feierlich unterzeichnet. Sie wollen ihre Beziehungen respektvoll gestalten und hoffen, das Evangelium miteinander besser zu den Menschen zu tragen.

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