Berichte

Die Schweiz bietet ihren Einwohnern, was kaum ein Land kann. Dabei stellen die einen in Frage, was das Christentum und seine Gläubigen zur Erfolgsgeschichte beigetragen haben. Andere fragen, wie sie weitergehen kann, wenn säkulare Gesellschaft und Staat sich von christlichen Grundlagen distanzieren.

Mit gutem Beispiel vorangehen und so Solidarität in der gesamten Gesellschaft fördern: Sieben Kirchen in Wetzikon im Zürcher Oberland haben an einem Bettagsfest einen sozialen Akzent gesetzt. Ihr Bettagsmandat führt gesellschaftliche Probleme auf geistliche Ursachen zurück. Dem Fest ging ein Putzeinsatz im öffentlichen Raum voran.

Die alten Gestalten urbaner Kirche sind vergangen, doch auch in der Stadt suchen Menschen, was sich dem Zugriff entzieht. Wie kann Kirche im säkularen Umfeld Strahlkraft gewinnen? Das Zentrum für Kirchenentwicklung ZKE an der Theologischen Fakultät der Universität Zürich startete am 28. August mit der Fachtagung «Urbanität und Religiosität».

Die Reformierten sind Kinder des flüchtigen Jetzt, mehr als ihnen lieb sein kann. Gemeinde dünnt aus; der gesellschaftliche Wandel beutelt die Kirchen. Unvermeidlich ernüchtert das Buch „«Die Zukunft der Reformierten“». Die konstruktiven Hinweise der Studie werden eher fruchten, wenn man nicht im Bannkreis der von ihr skizzierten Megatrends bleibt.

Die dritte Missionssynode von mission 21 wurde am Sonntag, 20. Juni, mit einem Festgottesdienst im Zürcher Grossmünster, den das Fernsehen übertrug, und einem bunten Missionsfest abgeschlossen. 45 Delegierte aus vier Kontinenten hatten seit Mittwoch über die Arbeit im Netzwerk beraten.

Die St. Galler Kirche will Kinder und Jugendliche geistlich begleiten und sie hinführen zum «„erwachsenen Christenleben“». Am 28. Juni diskutierte die Synode ein Konzept des Kirchenrats. Darin plädiert er für altersgerechte Gottesdienste, obligatorische Erlebnistage und die Verbindung von Kinder- und Elternarbeit.

Die Liebe von Jesus Christus ist allen Menschen zu verkündigen, und dies setzt Anbetung und die Besinnung auf das Wort der Bibel voraus. 100 Jahre nach der epochalen Weltmissionskonferenz von Edinburgh fand in der schottischen Stadt eine Konferenz statt. Für Mission entscheidend wird eine von Hoffnung und Demut erfüllte Grundhaltung sein.

Gottfried Locher ist von den Abgeordneten des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes SEK als Nachfolger von Thomas Wipf als Ratspräsident gewählt worden. Im zweiten Wahlgang an der Versammlung in Herisau stimmten die Romands für den Berner.

Im Berner Stade de Suisse trugen Christen aus allen Ecken des Landes einen Blumenstrauss zur Ehre von Jesus Christus, des dienenden Königs, zusammen. Das Fest ging mit zündendem Lobpreis in vier Sprachen, Berichten von Gottes Güte und inspirierenden Appellen über die Bühne. Die Reformierten vertraten Lucien Boder, Judith Pörksen Roder und Pierre Bader.

Die reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn unterstreichen ihre interreligiöse Offenheit. Sie haben die Kirchenordnung angepasst und das Verhältnis zu Judentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus in der Broschüre «„Begegnung und Dialog der Religionen» dargelegt.

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