Christen für Klimagerechtigkeit

Die zehnte StopArmut-Konferenz am 17. November in Winterthur zeigte die Notwendigkeit der CO2-Reduktion und Handlungsmöglichkeiten im persönlichen Leben, in Kirchen und Politik.  

Die 330 Teilnehmenden forderten die Politik in einer Deklaration auf, Klimawandel und Umweltzerstörung zu bekämpfen.Die Deklaration mit Forderungen an den Bundesrat wurde EVP-Nationalrat Nik Gugger mitgegeben.

Das Thema Klimagerechtigkeit wurde an der Konferenz aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet.

Prof. Sonia Seneviratne von der ETH Zürich wies auf die Auswirkungen der globalen Klimaerwärmung hin. «Bereits ein halbes Grad wird schon zu irreversiblen Schäden führen.» Der CO2-Ausstoss müsse ab sofort reduziert werden. 

Tom Kurt, Freikirchenpastor in Interlaken, schlug die Brücke von der Bibel zu unserer Verantwortung für die Erde. Mit dem Gebot, den Nächsten zu lieben, sei auch die nächste Generation gemeint.

Andrea Burkhardt vom Bundesamt für Umwelt informierte über die Umsetzung der Klimaziele in der Schweiz. Trotz umfangreicher Reduktionsmassnahmen sei man auf internationale Kooperation angewiesen. 

Das Schlussplenum gab Anregungen zu einem Lebensstil, der das Klima schont. Eine Selbstevaluations- und Vernetzungsplattform für Kirchen, denen Nachhaltigkeit, Schöpfungsverantwortung und Suffizienz ein Anliegen sind, ist in Planung und wird Mitte nächsten Jahres gestartet. 

Stoparmut-Website

Quelle: StopArmut/SEA, Bild oben: Kurt Burmeister, stoparmut.ch