Wie wir (und andere) die Bibel lesen

Am 15. Februar tauschten sich Vertreter von zwanzig Gemeinschaften und Kirchen aus Bern und Umgebung im «Haus der Generationen» über ihren Umgang mit der Bibel aus.

An einem Tisch sassen Vertreterinnen und Vertreter der orthodoxen, römisch-katholischen, christkatholischen, lutherischen und reformierten Kirchen, landeskirchliche und freikirchliche Gemeinschaften, überregionale Verbände und Werke.

Sie folgten der Einladung der Institute für Christkathologische Theologie und für Neues Testament an der Universität Bern (. Unter dem Titel «Alltagsexegese» diskutiert en sie Fragen wie «Was ist die Bibel für uns?» «Wie lesen wir die Bibel?» «Was erwarten wir von der Bibel?». Die Antworten fielen vielfältig aus.

Aufschlussreich waren laut den Veranstaltern «insbesondere die Zwischentöne, die in den Statements der Teilnehmenden laut wurden und Stoff für notwendige weitere Gespräche und für die wissenschaftliche Forschung bieten», angesichts der Widersprüchlichkeit zwischen Hochglanzbroschüren und Alltagspraxis, auf den garstigen Graben zwischen Bibelwissenschaften und «Alltagsexegese».

Die Teilnehmenden waren im Anliegen einig, die Bibel wieder öfter in die Hand zu nehmen und sie selbstbewusster auf dem Markt der Sinnangebote zu offerieren.

Dem Austausch ging am Freitag ein akademisches Symposium an der Universität «neuen Ansätzen der empirischen Hermeneutik» voraus. Den Abschluss bildete am Sonntag ein Gottesdienst im Münster.

Quelle: Theol. Fakultät Bern (Facebook)         Flyer der Veranstaltung