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Quer denken, frei handeln, neu glauben: Die Reformierten der Deutschschweiz haben ein facettenreiches Jubiläumsjahr hinter sich. Die umwälzende Wirkung der Reformation in der Eidgenossenschaft stellte neu die Frage, mit welcher Kraft die Kirche heute unterwegs ist.

Reformation ist nicht abgeschlossen und vergangen, sondern eine Aufgabe und ein Auftrag! An einem Seminartag in Jegenstorf bei Bern zeigte Klaus Douglass auf, wie er an die Hand genommen werden kann: Dankbarkeit für Gottes Gnade, vielfältiges Gebet und Gaben für den Gemeindeaufbau.

Agenda

Mittwoch, 20. Juni 2018 bis Freitag, 22. Juni 2018
Samstag, 03. November 2018

Wie gehören Altes und Neues Testament zusammen? Der Zürcher Reformator Heinrich Bullinger fand darauf eine Antwort, die für die Reformierten wegweisend wurde. In einem Vortrag in Bern kam das Schriftverständnis des Gründer-Theologen zur Sprache.

Können kleine Gemeinden ihre Zukunft in die eigenen Hände nehmen? Ein in Neuseeland erprobtes Modell, bei dem Gemeindeteams Pfarrdienste übernehmen, wurde an einer Tagung in Winterthur vorgestellt und diskutiert.

Die Orte der Eidgenossenschaft, die die Impulse Zwinglis aufnahmen, reformierten sich eigenständig. Die Unterschiede kommen im neuen Standardwerk «Die schweizerische Reformation» in gesonderten Artikeln zum Ausdruck. Das Handbuch macht deutlich, wie der religiöse Umbruch die Eidgenossenschaft transformierte.

Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund SEK wandelt sich zur Kirchengemeinschaft. In der ersten Lesung des Verfassungsentwurfs Anfang November in Bern wurde der neue Name gebilligt. Als Boden, auf dem die Reformierten stehen, werden sowohl die altkirchlichen Glaubensbekenntnisse wie die Bekenntnisschriften der Reformation genannt.

Kirchgemeinden bieten die Chance erfüllender Gemeinschaft. Um sie zu verwirklichen, ist geistlich inspiriertes Leiten erforderlich. Die Tagung des LKF am 28. Oktober 2017 in Bern mit Claudia Bandixen und dem deutschen Gemeindeforscher Martin Reppenhagen setzte dafür Wegweiser. Er rief die Pfarrer auf, sich als Mitarbeitende zu verstehen und die Gemeindeglieder zu fördern und zu begleiten.